Ich hoffe das neue Jahr ist gut für dich gestartet. Ein neues Thema ist mir quasi vor die Füße gefallen.

Was würde sich am Jahresanfang besser anbieten als einmal die 12 Stufen des Glücks zu beleuchten!?

Was ist Glück und wie entsteht es?

Zuerst einmal Glück definiert jeder anders für sich. Für manch einen ist es schon Glück das Morgens die Bahn pünktlich fährt.

Die Förderung individuellen menschlichen Glücksstrebens ist heute Gegenstand der Forschung unter verschiedenen Gesichtspunkten.

Unter medizinisch und wissenschaftlichen Gesichtspunkten ist mir das Wort Salutogenese aufgefallen.

Mit der Salutogenese entwarf der israelisch-amerikanische Soziologe und Mediziner Aaron Antonovsky in den 1980er Jahren ein Konzept, dass sich am besten als Wissenschaft zur Entstehung und Bewahrung von Gesundheit beschreiben lässt.

Schon vor fast 2000 Jahren sagte der römische Dichter Juvenal (60-140 n.Chr.)

Mens sana in corpore sano

was bedeutet, dass „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ wohnt.

Ein Satz den du bestimmt schon einmal gehört hast und tief im Innern weißt du es wahrscheinlich sowieso.

Makaber aber wahr, Antonovsky stellte fest, dass es trotz der erlebten Leiden und Gräueltaten, auch unter KZ-Überlebenden immer noch Menschen gab, die sich als gesund und glücklich bezeichneten.

Es kommt nur auf die richtige Geisteshaltung an.

Leider beruht zumindest unsere westliche Gesellschaft (und auch die Medizin) in weiten Teilen auf einer pathogenetischen Sichtweise. Also dem Fokus auf die Krankheit (gr. „pathos“: Krankheit, Leiden).

Bist du dabei, wenn wir uns einfach mal die Salutogenese schnappen, den Fokus auf die Gesundung setzen und du dich an der Umsetzung für eine richtige Geisteshaltung übst?


1. Stufe zum Glück

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


Es braucht lediglich etwas Mut den ersten Schritt zu tun. Wenn du ernsthaft folgst wird etwas geschehen, was nur zu deinem Besten geschieht.

Hast Du jetzt Angst bekommen?

Dann schau deine Angst genau an. Woher kommt sie?

Wahrscheinlich sind es nur deine verinnerlichten Glaubenssätze. Ja, das sind diese kleinen fiesen Sprüche die in deinem Kopf rumgeistern.

Glaubenssätze sind unbewusste negative Gedanken- und Verhaltensmuster, die tief in dir verankert sind und die du für wahr hältst. Sie wurden dir unbewusst durch Erziehung und Erfahrungen eingeprägt. Sie stecken so tief in dir, dass deine Handlung völlig automatisch bzw. unbewusst passiert.

Negative Glaubenssätze limitieren dich in deinen Handlungen und halten dich davon ab dein wahres Selbst zu sein! 

Kommt dir vielleicht „ich schaffe das sowieso nicht“ oder „ich habe es nicht verdient“ bekannt vor?

Dann habe jetzt den Mut es abzuschütteln und leg dir positive Glaubenssätze (Affirmationen) zu.

Kommt jetzt ein „ja aber…“ von dir?

Recht hast du!

Du kannst affirmieren, was das Zeug hält, geht jedoch deine Affirmation nicht in tiefer Resonanz mit deinem Unterbewusstsein funktioniert auch die positivste Affirmation nicht.

Deine Sprache schafft Wirklichkeit!

Als Beispiel, wenn du mir jetzt 5 deiner Stärken nennen müsstest. Wie viele kannst du mir spontan nennen? Oder fallen dir gerade nur deine Schwächen ein?

Das ist leider normal, für die meisten. Lieber tief stapeln anstatt groß zu denken!

Jede Aussage, die du immer wieder über dich selbst machst, strebt danach Wirklichkeit zu werden. Dein Unterbewusstsein hat es als wahr und real abgespeichert.

Deine ganzen Erfahrungen, alles was du je erlebt, gelernt, aufgesogen und einfach übernommen und geglaubt hast, all das steht hier noch - im Gegensatz zu deinen neuen Überzeugungen die wir nun festlegen wollen.

Was Du denkst über Dich selbst. Über die anderen. Über die Beziehungen zu anderen. Und über das Leben und die Welt.

Mach dir bewusst, wie du dich immer kleiner machst, rumkritisierst, dich entmutigst. Wenn du dann noch Bestätigung von außen bekommst…!? Fühlst du dich bestätigt in deiner Annahme.

Führt das wirklich zu inneren Frieden in dir?

Nun hier überall sind Mechanismen im Spiel, die Du über Deine eigene Wortwahl steuern kannst.

Das ist genau der Punkt, wenn du was verändern willst, geht es um deine innere Haltung, um die Emotionen und Gefühle die mit dranhängen.

Eine Veränderung passiert auch nicht von heute auf morgen, neue Überzeugungen gewinnt man nicht allein durch Willensschluss, die muss man längerfristig im Unterbewusstsein etablieren und das bedeutet regelmäßige Wiederholungen. 

Wäre es so einfach würden wir alle unsere Silvestervorsätze ohne weiteres einhalten können. Die guten Vorsätze sind nichts anderes.

Es braucht Risikobereitschaft und Bereitschaft sich zu entscheiden. Mut um in neue Bereiche zu gehen.

Dazu muss der alte Kreislauf durchbrochen werden, indem du eine bewusste Wortwahl, eine andere Sprache wählst und vor allem regelmäßige Wiederholungen einübst.

Bewusste Sprache verändert deine Wirklichkeit.

Beobachte wie du sprichst, wie du auf Fragen antwortest, wenn du Komplimente bekommst oder wenn dir Hilfe angeboten wird.

Kannst Du Hilfe oder Komplimente annehmen oder spielst du sie herunter?

Prüfe was hinter deiner Reaktion steckt? Stell dir die Fragen: Woher kommt das? Was vermeide ich gerade?

Lass dir Zeit für die Antworten und spüre in deinen Körper, wie es sich anfühlt. Ist da Enge oder Leichtigkeit?

Vermeide Wörter wie „muss“, „immer“, „nie“ und „aber“, denn dahinter steck meistens eine Abwertung.

Wenn du ins beobachten deiner Worte gehst, stärkst du deine Achtsamkeit und holst es in dein Bewusstsein. So kannst du Stück für Stück aus deinen alten Überzeugungen aussteigen.

Es fühlt sich vielleicht am Anfang etwas komisch an und dein Unterbewusstsein wird mit ziemlicher Sicherheit rebellieren.

Doch wenn du dranbleibst, in deiner Beobachtung – gewöhnt sich dein Unterbewusstsein daran und wird es als neue Überzeugung übernehmen.

So kannst du dann auch positive Affirmationen in dein Bewusstsein übernehmen, wenn sie sich für dich stimmig und gut anfühlen.

Also los… Du kannst alles schaffen!

Du hast es 100% verdient!

Sei mutig wie ein unschuldiges Kind. Gehe ruhig, mit kindlicher Neugier und Entdeckergeist an die neue Aufgabe heran.

Wie fühlst du dich jetzt? Mutig genug?

Bist Du schon gespannt wie der nächste Schritt auf der Glückstreppe sein wird? Am 15. Februar erfährst du hier den 2. Schritt.


An dieser Stelle aber auch ein riesiges DANKE an alle Leser.

Schreibe mir gerne in den Kommentaren deine Meinung zu dem Thema.

Wenn Du denkst, dass es jemand anderem helfen würde, nur zu und teile es!


Bilder by Chain-Elle Art's

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2 thoughts on “Stufen zum Glück – Stufe 1

  1. Andreas says:

    Ich finde deine Reihe zum Thema Stufen zum Glück großartig! Alles, was du hier schreibst, finde ich sehr wahr und wichtig. Wir können echtes Glück nur durch unsere eigene innere Haltung erzeugen, und es ist nur sehr bedingt, bis gar nicht, von äußeren Umständen abhängig. Das tolle ist, dass sich unsere Umstände automatisch ändern, wenn wir in uns Glaubenssätze und Haltungen ändern. Das ist der einzige Weg, der funktioniert! Die Hemmschwelle der Komfortzone zu durchbrechen ist für viele eine Herausforderung. Da sollte sich jeder wirklich fragen, warum der Mut nicht reicht. Erfolgreiche und glücklliche Menschen gehen Risiken ein, sie probieren sich mit Neuem aus, entdecken Neues, beginnen Neues, bleiben nie stehen. Toll und motivierend geschrieben!

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Ja, ich habe verstanden und bin einverstanden.