Energiekrise 2#3

Im ersten Teil habe ich dir bereits einiges zur (Energie) Krise erklärt. Du hast herausgefunden, wie du eine Krise erkennst, ob du auf eine solche zusteuerst, oder ob du sogar schon mittendrin in einer steckst.

Erkenntnis ist schon mal ein guter Anfang, doch wie kommt man aus der (Energie) Krise jetzt schnell wieder raus?

Das Erkennen und Annehmen ist wichtig. Hier nun ein paar Ratschläge wie du damit umgehen kannst:

Der Weg aus der (Energie) Krise, zurück zum Wohlbefinden ist für die meisten von uns gar nicht so ein weiter Weg. Der Ausweg ist nur wenige Essensbisse!, ein paar Schritte, ein paar Momente der Ruhe entfernt.

Es ist so simpel und einfach, aber selbst die Besten und Klügsten unter uns schaffen es oft nicht, wieder die Verbindung zwischen unserem Körper und unserem Gefühl herzustellen.

Wir haben die Kunst der Pflege und Ernährung unseres Körpers und unserer Seele einfach nie gelernt.
Ein paar einfache Handlungen, die in deinem täglichen Leben geplant und entworfen werden, können alles verändern.

Der Ausweg muss nicht kompliziert oder zeitraubend sein, aber er muss bewusst sein, denn ohne Planung ist ein Rückfall fast schon garantiert.

An unseren Schulen sollte Seelenhygiene im Lehrplan stehen und schon von früh auf gelehrt werden.


Aus der Psychotherapie

Vielleicht stehst du auch gerade an gleicher Stelle wie ich vor gut zwei Jahren. Ich musste wegen einer Depression eine Auszeit nehmen und fand mich nach langer bei der Psychotherapeutin meines Vertrauens wieder.

Ich musste lernen, dazu zu stehen, wie es mir geht.

Wie oft sagst du auf die Nachfrage wie es dir geht, „Danke gut.“? Dabei schreist du innerlich: „Mir geht’s eigentlich Sch….e, siehst du das denn nicht?“

Nein, es sieht niemand, da du wie die meisten, ein Schutzschild vor dir herträgst. Deswegen wird dir auch immer mehr aufgebürdet.

Ich musste lernen meine Gefühle und Bedürfnisse äußern. Ich habe das nie gelernt, im Gegenteil mir wurde als Kind oft gesagt, „dass bildest du dir ein!“. Sich selbst und seine Gefühle nicht ernst zu nehmen ist sehr schlimm und kann böse Folgen haben.

Ich fühlte mich damals schlecht, wegen meiner Kollegen, die ich im Stich ließ.
Wegen meiner Freunde und der Familie, für die ich nur ein heulendes Häufchen Elend war.
Wegen der Menschen, die ich vernachlässigte, da mir einfach die Kraft fehlte.

Ich fühlte mich schlecht, weil ich nicht mehr die war, die ich gewesen bin. Ich hatte ein Bild von mir, fröhlich, ausgeglichen, aktiv – dass wollte ich wieder sein.

Ich musste lernen, erst wenn es mir selbst gut geht, kann ich anderen Gutes tun.

Meine Therapeutin riet mir, mich um mich selbst zu kümmern! Damit meinte sie, ich sollte mich nicht innerlich zerfleischen.
Vielmehr sollte ich, meine Krankheit akzeptieren und wieder zu Kräften zu kommen. Dazu sollte ich möglichst auf meinen Körper achten und darauf hören was er braucht.

Klingt egoistisch?

Egoismus ist eine Ansichtssache!

JA, weil Egoismus verpönt ist in unserer Gesellschaft. Aber nur der Egoismus der anderen schadet. Der Egoismus, der sich an anderen bereichert und Schaden zufügt.

Egoismus bedeutet „Eigeninteresse“. Was ist daran so verwerflich? Im eigenen Interesse auf sich Acht zu geben?


Dir ist bestimmt auch schon aufgefallen wie die Stimmung unserer Mitmenschen auf uns abfärbt und umgekehrt, wie z. B. Lachen anstecken kann. Umgib dich mit positiven Menschen und du wirst selber besserer Laune sein. Depressive ziehen meist unbewusst andere mit runter. Aber bitte versteck dich nicht, wenn du mal einen schlechten Tag hast.

Wir müssen also zuerst bei uns selbst aufräumen, bevor wir uns um andere kümmern können.

Wende die Energiekrise ab!

Lerne Entspannungstechniken, stärke deine Selbstwahrnehmung, lese, lass alte Hobbys und soziale Kontakte wieder aufleben, lerne NEIN zu sagen.

Schaffe dir Rituale: Ein Termin mit dir selbst sollte kein einmaliges Zeitfenster zwischen Tür und Angel sein. Besser wäre ein mindestens wöchentlicher Termin, den du auch in den Kalender einträgst. Ich

Ich kann beim Yoga gut zur Ruhe kommen und den Kontakt zu mir selbst pflegen. Der wöchentliche Termin während eines Kurses half mir, das nicht immer wieder aufzuschieben. Da dieser nun vorbei ist, fällt es mir wieder schwerer, aus dem Termin mit mir eine Gewohnheit zu machen.

Menschen kommen und gehen im Laufe deines Lebens, aber dein Körper und Geist behältst du dein Leben lang. Damit musst du klar kommen!

Ist das nicht furchtbar egoistisch? Widerspricht das nicht der gängigen Erziehung?

JA, denn schließlich bemühst du dich immer für andere da zu sein, Verpflichtungen zu erfüllen, allen gerecht zu werden.

Ehrlich gesagt, in einer (Energie) Krise bist du keine Hilfe oder Entlastung für jemanden. Du bist übellaunig, gereizt und entziehst dabei sogar anderen Energie.

Wenn du mir zustimmst und wissen willst was du für dein Wohlbefinden tun kannst, dann lies hier weiter:

Im dritten Teil erkläre ich dir dann wie du aus deiner Energiekrise mit ein wenig Egoismus raus kommst.

entzückt(er)leben - Es ist Dein Leben!


Wie sind deine Gedanken darüber? Doch auch an dieser Stelle aber erstmal ein riesiges DANKE an alle Leser.

Schreibe mir gerne in den Kommentaren was du darüber denkst. Wenn Du denkst, dass es jemand anderem helfen würde, nur zu und teile es!

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