Krisenhilfe

Ich werde hier keine weiteren Spekulationen zum Thema „Corona“ anführen. Denn nicht schon genug, dass wir Kontaktsperren haben, und gezwungen sind uns zu isolieren – kommen noch die ganzen negativen Verschwörungstheorien oder Anschuldigungen an die involvierten Institute und Menschen hinzu.

Es wird eine Angst- und Negativspirale aufgebaut, die bekannter Weise das Immunsystem schwächt. Doch ist es nicht ein gutes Immunsystem was wir jetzt besonders brauchen?

Also Schluss damit!

Was hilft uns jetzt wirklich in der Krise?

Eines das ist sicher, jede Krise ist auch mal vorbei.

Wir kennen uns (noch?) nicht. Vielleicht bangst du gerade um deine Existenz, deine Angehörigen oder du bekommst schon Lagerkoller.

Da kommt dir mein Beitrag vielleicht wie "hoffentlich noch so ein weiteres schnödes bla bla" vor.

Ich versuche dir hier ein paar Wege zur Krisenhilfe aufzuzeigen.

Krisenhilfe: Selbstliebe

Selbstliebe - hat vielleicht gerade überhaupt keinen Platz bei dir. Wieso genau jetzt der absolut richtige Zeitpunkt ist, erkläre ich dir.

Lass die folgenden Worte mal einen Moment auf dich wirken.

Isolation, Kontaktsperre – kann zu großem Leid führen: Warum? Weil du dich jetzt mit dir selbst auseinandersetzen musst!

 Wie ist das für dich?

Kannst du gut mit dir alleine sein? Mit deinen Gefühlen und Gedanken?

Fühlst du dich alleine, verlassen?

Lass dir gesagt sein, in jeder Krise steckt auch die Chance einen Richtungswechsel zu planen und einzuschlagen. Die erzwungene Ruhe bietet die Chance, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Was würdest du jetzt gerne ändern wollen? Hier fängt Selbstliebe an.

Versuche Rituale zu integrieren. Kümmere dich um dich selbst. Tu dir gut. Es klingt so leicht und doch fällt es uns oftmals so schwer.

Wieso ist das nur so? Es ist nicht es zu tun, sondern es endlich anzufangen. Das ist so ähnlich wie mit den Neujahrsvorsätzen, am 1. Januar ist man noch motiviert und zwei Wochen später lässt man es schon wieder schleifen.

Deshalb meine Fragen heute zur Reflektion an dich:

  1. Was kannst du konkret machen, was dir gut tut und Freude bereitet? (ja, ich wollte gerne in eine Wellnesslandschaft… heul) das mache ich so gut es geht jetzt zu Hause
  1. Was habe ich mir schon seit längerem Mal vorgenommen, aber nie die Zeit dafür gefunden? (ein Buch schreiben, malen, eine Sprache lernen, neuen Job suchen) vielleicht kannst du auch deine Kinder integrieren
  1. Was brauche ich dafür und wann fange ich konkret damit an? (Bitte kein „Wenn ich… hätte, dann…“)

Erkenntnisse können heilsam sein. Mit diesen Fragen, kannst du dir ein Ziel setzen. Eine Idee verwirklichen und deinen Fokus auf etwas Positives richten und ganz automatisch dein Immunsystem stärken.

Ich bin mir bewusst, dass genau das oftmals die größte Herausforderung ist, zu wissen was gut für dich ist.

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“

(Marie v. Ebner-Eschenbach)

Krisenhilfe: Bewusstes atmen

Gerade wenn du merkst, du wirst wütend, traurig, ängstlich oder gar panisch. Es ist das selbst verständlichste was du tust: atmen. Doch in schwierigen Situationen bereitet sich dein Körper auf eine erhöhte Muskelleistung vor – du atmest flacher, dein Puls geht schneller. Dieser Mechanismus ist tief in uns verankert und kommt noch aus der Steinzeit. Er diente zur Vorbereitung auf einen Kampf oder Flucht.

Gleichzeitig werden aber auch alle nicht über lebenswichtigen Funktionen in solchen Situationen heruntergefahren, wie beispielsweise strategisches oder lösungsorientiertes Denken.

Vielleicht kennst du das von Prüfungssituationen, wo du das Gefühl hattest, dir fällt nichts ein.

Dein Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden, ob du dich in einer realen Gefahr befindest oder eine unangenehme Situation, die du dir vorstellst.

Hier der Tipp, atme bewusst:

Atme, tief und lange ein.
Atme, tief und lange aus.

Mit der bewussten Atmung entspannst du dich, wirst ruhiger. Du signalisierst deinem Körper, das alles in Ordnung ist und eben keine Gefahr besteht. Dein Stresslevel sinkt.

Schließe Deine Augen. Atme für mindestens 60 Sekunden ganz bewusst, ganz tief.
Du kannst dich zusätzlich unterstützen, indem du die Wörter „einatmen“ und „ausatmen“ denkst, wenn du Atem holst und ihn sanft wieder entlässt. Es kann helfen, noch mehr im Moment anzukommen. Was spürst du? Den Luftzug an deiner Nase? Wenn du magst visualisiere einen Ort wo du dich wohl fühlst.

Krisenhilfe: Sich in Dankbarkeit üben

Dankbarkeit zu fühlen ist eine weitere Übung um dein Immunsystem zu stärken. Dankbarkeit unterstützt dich nicht nur, von einem schlechten in einen guten Zustand zu wechseln, sondern auch von einem guten Zustand in einen noch besseren Zustand zu kommen.

Wenn du jetzt denkst, in dieser Krise gibt es nichts und wofür soll ich denn bitte dankbar sein?

Oh doch eine ganze Menge: Du bist heute Morgen aufgewacht. Du konntest aufstehen. Du hast wahrscheinlich ein Dach über dem Kopf. Du hast sauberes Wasser, saubere Kleidung und genug zu essen. Und wo das her kommt gibt es bestimmt noch mehr wofür du dankbar sein kannst.

Es gibt in unser aller Leben Herausforderungen und auch schlimme Dinge, die passieren. Es gibt aber immer auch Dinge, für die man dankbar sein kann. Wenn du echte Dankbarkeit empfindest, wechselst du in einen Zustand von Fülle. Deine Energie verändert sich positiv – und damit auch deine Wahrnehmung. Mir geht es dann immer sehr gut, wenn ich in Fülle bin.

Wenn du jammerst über die Dinge die schlecht gelaufen sind, bist du in einer negativen Energie und du siehst dann auch nur das negative. Die Kunst ist es sich da heraus zu holen und dass Positive zu sehen. Und falls dir gerade wirklich nichts einfällt, wofür du dankbar sein kannst, erinnere dich an eine Situation, die schön war.

Eine Situation in der du glücklich warst. Eine weitere Möglichkeit, in dieses Gefühl hinein zu fühlen ist, dir vorzustellen, wofür du gerne dankbar wärst.

Nimm dir entweder eine Erinnerung oder einen Wunsch und mal dir diese Situation in den schönsten, buntesten Farben aus. Was hörst Du? Was siehst Du? Wer ist bei Dir? Was fühlst Du genau? Wo in Deinem Körper fühlst Du jetzt die Dankbarkeit?

Auch hierbei kann dein Gehirn nicht unterscheiden, ob du es dir nur vorstellst oder ob es real ist. Wenn Du dankbar bist, kannst Du nicht gleichzeitig Angst haben, traurig sein oder Dich überfordert fühlen. Übe dich in Dankbarkeit, nicht nur in Krisenzeiten, und der Raum für das Negative in deinem Leben wird dann immer kleiner.

Ich löse unangenehme Situationen für mich auf, indem ich alle Punkte mache oder nur einen davon – je nachdem, wie schlecht sich der Zustand für mich anfühlt beziehungsweise wie schnell ich merke, dass ich in einen schlechten Zustand „abrutsche“ und wenn alles nichts hilft, telefoniere ich mit Freunden oder gehe in die Natur.

Du kannst die Krisenhilfe wirklich jederzeit anwenden, wenn Du merkst, dass es Dir gerade nicht gut geht. Sie stehen Dir immer zur Verfügung. Wenn es dich interessiert auch hier nicht zu vergessen die Salutogenese und meine Reihe 12 Stufen zum Glück.


Wenn es dir seit langem schwer fällt überhaupt herauszufinden, wie du dir etwas Gutes tun kannst und was dich erfüllt, dann möchte ich dir anbieten, eine kostenlose Gespräch mit mir zu buchen. Gemeinsam können wir schauen, welche Impulse du brauchst und welche Ressourcen bereits schon da sind.

ein offenes Ohr für ein Gespräch (kostenlos)


entzückt(er)leben - es ist Dein Leben!

An dieser Stelle aber auch ein riesiges DANKE an alle Leser.

Schreibe mir gerne in den Kommentaren deine Meinung.

Wenn Du denkst, dass es jemand anderem helfen oder freuen würde, nur zu und teile es!


Bilder by Chain-Elle Art's

 

CHAIN-CRe-Action – Ja, bitte schicke mir Deinen Newsletter!

Diese Daten werden ausschließlich dazu verwendet um mit Dir in Kontakt zu treten.

Wünsche, Ideen, Kontakt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.