Heute geht es schon auf die 4. Stufe auf der Treppe zum Glück.

So einfach diese Stufe auf den Ersten Blick erscheint, bei genauerer Betrachtung oder bei ihrer Umsetzung fängt es jedoch bei den meisten an zu haken und zu zwicken.

Bist du bereit mit mir den nächsten Schritt zu gehen?


4. Stufe zum Glück

 Zur ureigenen seelischen Identität finden.


 

Der erste Satz der mir dabei durch den Kopf schießt, ist „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ darüber philosophierte schon Richard David Precht.

 

 

Was bedeutet unsere ureigene Identität eigentlich?

Oberflächlich betrachtet ist unsere Identität das was wir im Außen zeigen. Wir entscheiden was die Anderen zu sehen bekommen. Wie unser Wirken auf unser Außen, wirkt und beurteilt wird, fließt unterbewusst immer zu uns zurück.

Unsere äußerliche Identität kann wechseln, wie eine Rolle im Schauspiel, je nach dem was du damit erreichen willst. Du kannst eine erfolgreiche Unternehmerin sein, eine Mutter, eine Schwester oder die sexy, leidenschaftliche Liebhaberin. Du hast meist auch eine digitale Identität z. B. in den Social Media Portalen.

Du hast mehrere Identitäten und wechselst sie, je nachdem wer du gerade sein möchtest oder sein musst. Du wechselst sie, je nachdem mit wem du zusammen bist oder mit wem du dich zugehörig fühlen willst. Es ist in den wenigsten Fällen die gleiche Identität wie unter bei deiner Familie, Freunden oder Kollegen. Heutzutage ist das ganz normal und hat fast jeder.

Aber letztendlich ist es egal wie viele Identitäten du hast, es führt alles zu deiner, nennen wir es mal Kern-Identität, zurück.

Man darf nicht vergessen, zu unterscheiden:

Deine persönliche Identität (im Außen) und deine Seelische Identität (der Kern-Identität).

Die Identität spielt in der Psychologie schon immer eine große Rolle. Bei Freud ist das EGO, das ICH, ein wichtiger Aspekt und bildet sich in der menschlichen Entwicklung. Er sagte, dass man sich einerseits aus den elementaren Bedürfnissen entwickelt, und andererseits aus den gesellschaftlichen Normen und Erwartungen.

In der kindlichen, jugendlichen Entwicklung bilden sich dann auch unsere Glaubenssätze, Denkmuster die dann unsere äußere Identität formen.

Zum Glück, sind jedoch insgesamt die Menschen heute freier, ihre eigene Identität zu finden und neu zu definieren. Doch bedeutet der Wegfall von den bewährten haltgebenden Strukturen für einige auch eine starke Überforderung. Man versucht sich immer wieder in neuen Rollen und verliert sich dabei vielleicht ganz und weiß nicht mehr wer man im Kern wirklich ist/war.

Wie, ich finde, tun da unsere Medien - die Nachrichten und Werbung das übrige hinzu. Wir bekommen in der Werbung das (angeblich) perfekte Äußere gezeigt. In den (negativen) Nachrichten, dass was wir dann doch lieber nicht sein wollen.

Richard David Precht spricht in seinem oben erwähnten Buch sogar von negativer Identität:

Wir haben keine dauerhafte Zugehörigkeit mehr zu etwas. Es gibt natürlich immer noch Menschen, die die haben, aber mehrheitlich entwickelt sich die Gesellschaft in die Richtung, dass wir uns nicht mehr ein Leben lang mit einer bestimmten Rolle identifizieren. Sondern dass wir uns eigentlich vor allem Dingen dadurch identifizieren, dass wir nicht wie alle anderen seien wollen.

Gibt es überhaupt einen unveränderlich, ureigenen, seelischen Kern der Identität?

Und wie erlange ich nun meine ureigene seelische Identität?

Eigentlich ganz einfach: Finde zu echtem Mitgefühl und Barmherzigkeit. Finde zurück zu deiner eigenen echten Authentizität.

Sagst du jetzt vielleicht: Kein Problem. Klar das bin ich doch schon!

Doch dein Einfühlungsvermögen und deine Kern-Identität wollen trainiert und müssen stets überprüft werden. Leider sind, und machen wir uns sehr stark abhängig von dem was andere Menschen von uns denken.

Prüfe ob sich nicht vielleicht eine eigene Bedürftigkeit dahinter verbirgt!? Vielleicht, eine Bedürftigkeit danach gesehen zu werden, nach Anerkennung und Liebe? Stehe zu deinen Gefühlen, aber nicht um Mitleid zu erhalten oder gar andere zu manipulieren. Manchmal merkt man das auch nicht wie man mit seiner Bedürftigkeit andere manipuliert und handelt unbewusst. Hier kann auch der Austausch mit anderen sehr hilfreich sein, um deine ureigene Identität kennen zu lernen und erkennen: Das bin ich oder das bin ich nicht, oder nicht mehr.

Das wichtigste hier, zu den eigenen Gefühlen finden und stehen. Sei aufrecht im Leben, zeige Rückgrat und lass dich nicht (mehr) verbiegen.

Wenn du das schon verinnerlicht hast, dann kannst du dir wirklich gratulieren. Ansonsten üben, üben, üben.

Mal ehrlich, eigentlich weiß doch jeder von uns, dass er etwas ganz Besonderes ist und etwas Spezielles in sich trägt was niemand sonst hat. Du bist die ganz andere, eigene Form, der Person, die sich abhebt von anderen.

Mit einer stabilen seelischen Identität lebst du befreiter und gefestigter in der äußeren Identität und dich kann so schnell nichts mehr aus den Schuhen hauen.

Deine ureigene seelische Identität ist eine wahre Schatztruhe an Möglichkeiten für dich!

"Ich bin mal das, ich bin mal das! Ich habe schon etwas, was ich als mein ganz Eigenes ansehe, aber das darf sich auch verändern.“


Das war es wieder für heute. Bist Du schon gespannt und freust dich wie der nächste Schritt auf der Glückstreppe sein wird? Am 15. Mai erfährst du hier schon den 5. Schritt.

Hast du eine Stufe verpasst?

Stufe 1 - Mut - Hier entlang.

Stufe 2 - Sinn des Lebens - Hier entlang.

Stufe 3 - Ein Leben Lang lernen - Hier entlang.


An dieser Stelle aber auch ein riesiges DANKE an alle Leser.

Schreibe mir gerne in den Kommentaren deine Meinung zu dem Thema.

Wenn Du denkst, dass es jemand anderem helfen würde, nur zu und teile es!


Bilder by Chain-Elle Art's

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